Traumseminar


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Worum geht es?


Menschen erzählen uns ihre Träume, wir schreiben sie auf, besprechen sie mit ihnen und tasten uns gemeinsam an die im Traumblog erscheinende Fassung. Natürlich geht durch die Niederschrift einiges verloren, weil ein Traum sich nicht mit Sprache festhalten lässt, aber es bleibt eine faszinierend verdichtete und verdichtende Symbolwelt zurück, in die sich der Leser begeben kann.

Seit Jahren sammeln wir Träume, ähnlich dem kleinen König Dezember im gleichnamigen Märchen, dessen Körper und Wohnung immer kleiner werden, während die Schachtel mit seinen Träumen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Träume reichen weit über chronologische Zeitabläufe und dem Träumer bekannte Orte hinaus, keine gedruckten Landkarten führen durch sie hindurch, vielmehr enthalten sie Andeutungen und Hinweise, die geheimnisvoll auf unser Bewusstsein wirken.

Autoren



Bernhard Brack-Zahner, lebt mit seiner Familie in St.Gallen.

Aus schriftstellerischer Tätikeit sind bisher erschienen:
• Olga John, erzählte Geschichte, Verlag Ivo Ledergerber, St. Gallen 1997
• 52 Altengeschichten in einem Kalender für das Jahr 2000, Verlag Ivo Ledergerber, St. Gallen
• 53 Altengeschichten in einem Kalender für das Jahr 2001, Verlag Ivo Ledergerber, St. Gallen
• 53 Altengeschichten in einem Kalender für das Jahr 2003, Verlag Ivo Ledergerber, St. Gallen
• Nichts Menschliches ist mir fremd, Das Leben von Nelly Meffert-Guggenbühl, Appenzeller-Verlag, Herisau, 2004





Andreas Lenherr

Eben bin ich aufgestanden, habe im Dunkeln Kaffee gemacht und mich auf meinen Sessel vor dem Fenster getastet. Ich sitze und schaue in die dunkle Nacht, lasse mich berühren von den Bildern und Gefühlen eines Traumes, der aus dem Schlaf in mein Bewusstsein leuchtet. Manchmal ist diese Berührung ein Hauch von Glückseligkeit, doch in aller Regel braucht es meinen Mut, die Traumbilder zu schauen, jene Spannung auszuhalten, wenn sie in mir unbequeme Peinlichkeiten bis hin zum Drama zeigen. Während draussen die Dämmerung einsetzt, lasse ich mich auf Gedanken ein, die sich zu den Traumbildern gesellen. Soll ich jetzt analysieren, mit all meiner Erfahrung und all dem, was ich jahrelang gelesen, in Gesprächen vertieft oder von Dozenten über Träume gelehrt bekommen habe, oder soll ich meinen Traum fühlen und mich von diesem Gefühl wie von einer weisen Führerin auf den Wegen dieses Tages begleiten lassen?

Ich öffne meine Augen, hoch über dem Tal leuchten die ersten Sonnenstrahlen auf die Berggipfel – ich stehe auf.

Herzlichen Dank an alle Träumerinnen und Träumer, die uns ihre Geschichten erzählten.

Ebenfalls ein Dankeschön an:

PD Dr. Hansueli F. Etter: Durchsicht Manuskripte
Franz Noser: Lektorat


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