Traumseminar


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Aus der Bibel

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Die vier Winde des Himmels

Nachdem Daniel in die Löwengrube geworfen und auf wundersame Weise von den Löwen nicht gefressen worden war, hatte er folgenden Traum:

Die vier Winde des Himmels
wühlen das grosse Meer auf
vier grosse Tiere steigen
aus dem Meer
Das erste ist einem Löwen ähnlich
hat jedoch Adlerflügel
Die Flügel werden ihm ausgerissen
es wird vom Boden emporgehoben
und wie ein Mensch auf zwei Füsse gestellt
und es wird ihm
ein menschliches Herz gegeben
Das zweite Tier gleicht einem Bären
es hält drei Rippen zwischen den Zähnen
man ermuntert es:
Auf, friss noch viel mehr Fleisch!
Das dritte Tier gleicht einem Panther
hat aber vier Flügel auf dem Rücken
auch hat es vier Köpfe
Das vierte Tier
ist furchtbar und schrecklich anzusehen
es hat grosse Zähne aus Eisen
es frisst und zermalmt alles
was übrig bleibt
Dann wird ein Thron aufgestellt
ein Hochbetagter nimmt Platz
sein Gewand ist weiss wie Schnee
sein Haar rein wie Wolle
Feuerflammen sind sein Thron
und dessen Räder sind loderndes Feuer
Ein Strom von Feuer geht von ihm aus
Tausendmal Tausende dienen ihm
zehntausendmal Zehntausende
stehen vor ihm
Das Gericht nimmt Platz
und es werden Bücher aufgeschlagen
Das schreckliche Tier
das alles auffrisst und zermalmt
wird getötet und dem Feuer übergeben
Da kommt mit den Wolken des Himmels
einer wie ein Menschensohn
Er gelangt bis zu dem Hochbetagten
und wird vor ihn geführt
Ihm werden Herrschaft
Königtum und Würde gegeben*

*Daniel erschreckte über diesen Traum und war in seinem Geist sehr bekümmert.

Quelle: Daniel 7,2 f (Teilweise Reduktion)



Ein Engel erscheint im Traum

Nachdem die Sterndeuter das Jesuskind gefunden, ihm gehuldigt und ihre Geschenke dargebracht hatten, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land, wie es ihnen ein Traum geboten hatte, der sie vor Herodes warnte. In der Nacht träumte Josef von einem Engel, der zu ihm sagte:

Steh auf
nimm das Kind
und seine Mutter
und flieh
nach Ägypten
denn Herodes wird
das Kind suchen
um es zu töten

Quelle: Matthäus 2,13 f (Teilweise Reduktion)



Josefs Garbentraum und die Unerbittlichkeit seiner Brüder

Josef hatte von seinem Vater ein feines Hemd erhalten. Seine Brüder beneideten ihn darum. In der Nacht hatte er folgenden Traum:

Ich bin mit meinen Brüdern
auf dem Feld
wir binden die Ähren
in Garben zusammen
Jeder von uns
bindet eine Garbe
aber mein Garbe
stellt sich
wie von selbst
gerade auf
und bleibt stehen –
ihre Garben aber
stellen sich rund um meine
und verneigen sich
vor meiner Garbe*

*Nachdem Josef seinen Brüdern den Traum erzählt hatte, warfen sie ihn in einen Brunnen. Jahre später rettete er seine Brüder aus einer Hungersnot.

Quelle: Genesis 37,7 f (Teilweise Reduktion)



Daniel träumt Nebukadnezars Traum

Am Hofe des Königs Nebukadnezar herrschte grosse Aufregung. Ein Diener rannte mit erhobenen Armen aus dem Palast und schrie: „Rettet euch, der König hatte einen schrecklichen Traum! Er hat ihn niemandem erzählt und trotzdem sollen ihn die Wahrsager erklären.“ In der folgenden Nacht träumte Daniel Nebukadnezars Traum:

Da ist ein gewaltig grosses Standbild
der Kopf aus Gold
die Brust und die Arme aus Silber
der Bauch aus Kupfer
die Beine aus Eisen und die Füsse
zur Hälfte aus Eisen
und zur Hälfte aus Ton
Da fällt ein riesengrosser Felsblock
auf die Füsse des Standbilds
und zertrümmert es
Der Felsblock füllt die ganze Erde
und das Standbild ist verschwunden

Quelle: Daniel 2,31 f (Teilweise Reduktion)



Die Leiter, die bis in den Himmel führt

Jakob war seit mehreren Tagen unterwegs nach Haran. Gegen Abend fand er auf einem Hügel einen merkwürdigen Steinhaufen. Es war ein guter Ort, um zu übernachten. Jakob legte sich hin und träumte:

Ich sehe
eine Leiter
eine lange Leiter
die bis in den Himmel führt
Der Himmel ist offen
Auf der Leiter steigen
Gottes Engel
hinauf und herunter
herunter und hinauf
Gott selbst steht vor mir
und sagt:
Ich bin es
der Gott deines Vaters Isaak
der Gott deines Grossvaters Abraham
Ich bin auch bei dir
Das Land
auf dem du jetzt liegst
werde Ich dir
und deinen Kindern
und deinen Enkeln geben
du wirst viele Kinder haben
auch Enkel und Urenkel –
so viele werden es sein
wie die Sandkörner der ganzen Erde
Jetzt aber werde Ich dich
auf deinem Weg begleiten
Ich werde bei dir sein
und dich sicher
in deine Heimat
zurückführen

Quelle: Bibel, Genesis 28,12 f (Teilweise Reduktion)



Ihm sollst du den Namen Jesus geben

Als Josef entdeckte, dass Maria schwanger war, beschloss er im Stillen, sie zu verlassen. Im Traum erschien ihm ein Engel, der sagte:

Fürchte dich nicht
Maria als deine
Frau zu dir zu nehmen
denn das Kind
das sie erwartet
ist vom Heiligen Geist
Sie wird
einen Sohn gebären
ihm sollst du
den Namen Jesus geben
denn er wird sein Volk
von seinen Sünden erlösen

Quelle: Matthäus 1,20 f (Teilweise Reduktion)



Sieben fette und sieben magere Jahre

Der Pharao von Ägypten hatte einen Traum, den keiner der Wahrsager und Weisen zu deuten wusste. Da erinnerte sich sein Kellermeister an den Sklaven, der ihm zwei Jahre zuvor einen Traum gedeutet hatte. Der Pharao liess Josef an seinen Hof bringen und erzählte ihm folgenden Traum.

Sieben fette, schöne Kühe
steigen aus dem Nil
ihnen folgen
sieben hässliche, magere Kühe
Die mageren Kühe aber
fressen die fetten auf
und werden nicht dicker dabei*

*Josefs Deutung des Traumes soll Ägypten vor einer grossen Hungersnot bewahrt haben.

Quelle: Genesis 41,1 f (Teilweise Reduktion)




Nebukadnezar

Noch vor Moses’ Zeiten lebte König Nebukadnezar glücklich in seinem Palast, verkündete Friede und Fülle für alle Völker der Erde, als ihn folgender Traum aufschreckte.

Da steht ein Baum mitten auf der Erde
er ist sehr hoch, der Baum wächst zusehends
und wird immer mächtiger
seine Höhe reicht bis an den Himmel
er ist bis ans Ende der ganzen Erde zu sehen
er hat prächtiges Laub und trägt so viele Früchte
dass er Nahrung für alle bietet
unter ihm finden die wilden
Tiere des Feldes Schatten
die Vögel nisten in seinen Zweigen
alle Lebewesen ernähren sich von ihm
Da steigt ein Wächter - ein Heiliger! -
vom Himmel herab und befiehlt mit mächtiger Stimme:
Fällt den Baum und schlagt seine Äste ab!
Streift sein Laubwerk ab und zerstreut seine Früchte!
Die Tiere sollen aus seinem Schatten fliehen
und die Vögel aus den Zweigen!
Aber lasst ihm den Wurzelstock in der Erde
im Gras des Feldes
mit einer Fessel aus Eisen und Bronze
Der Tau des Himmels soll ihn benetzen
und mit den Tieren soll er teilhaben am Gras der Erde
Sein Herz sei nicht mehr ein Menschenherz
ein Tierherz soll ihm gegeben werden
und sieben Zeiten sollen über ihn hingehen
Dieser Befehl beruht auf einem Beschluss der Wächter
ein Spruch der Heiligen fordert es
die Lebenden sollen erkennen:
Über die Herrschaft bei den Menschen
gebietet der Höchste
und verleiht sie
wem er will
selbst den Niedrigsten der Menschen
kann er dazu erheben*

*Stunden später erfüllte sich Daniels Deutung des Traumes: Nebukadnezar wurde aus der Gemeinschaft der Menschen ausgestossen und musste sich vom Gras ernähren wie die Ochsen. Der Tau des Himmels benetzte seinen Körper bis seine Haare so lange wie Adlerfedern wurden.

Quelle: Daniel 4,7 f (Teilweise Reduktion)

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